{"id":679,"date":"2015-10-22T20:52:46","date_gmt":"2015-10-22T19:52:46","guid":{"rendered":"http:\/\/www.walterschlag.net\/?p=679"},"modified":"2016-03-13T16:38:35","modified_gmt":"2016-03-13T15:38:35","slug":"raspberry-pi-basics","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/inator.at\/?p=679","title":{"rendered":"Raspberry PI Basics"},"content":{"rendered":"<p>Muss man einen Raspberry PI neu aufsetzen, dann stellen sich sofort immer wieder ein paar grundlegende Fragen.<br \/>\nz.B.: &#8222;Brauch ich Monitor, Maus, etc. dafuer ?&#8220;<\/p>\n<p>Antwort :<br \/>\nNein. Braucht man nicht. Zumindest nicht ab Raspbian Jessie. (Bei Wheezy gehts braucht man Tastatur&#038;Bildschirm !!) Es ist allerdings ein DHCP Server (&#8222;Router&#8220;) notwendig, mit dem<br \/>\nman moeglichst einfach die IP des PIs herausfinden kann.<\/p>\n<p>-> z.B. mit Win32DiskImager ein frisches Image auf die SD\/microSD Karte schreiben, den PI mit<br \/>\nder Karte ans LAN+Strom anschliessen, und etwas warten.<\/p>\n<p>Dann kann man sich per SSH (mit der IP, die man aus dem Router herausfinden muss) einloggen.<br \/>\nUsername : pi<br \/>\nPasswort : raspberry<\/p>\n<p>Als erstes mit &#8222;passwd&#8220; gleich mal ein Passwort fuer den &#8222;pi&#8220;-User setzen.<br \/>\nMit &#8222;sudo -i&#8220; wechselt man zum Root-User. Beim ersten Mal wird gleich &#8222;rapsi-config&#8220; aufgerufen.<br \/>\nDamit kann man so grundlegende Dinge machen, wie z.B. Dateisystem vergroessern, Hostname setzen, etc&#8230;<br \/>\n(Zumindest dann,) wenn das Dateisystem vergroesser werden soll, ist ein erstmaliger Reboot notwendig.<\/p>\n<p>Um was vernuenftiges machen zu koennen, emfiehlt nach dem ersten reboot folgendes :<\/p>\n<p>apt-get update<br \/>\napt-get upgrade -y<br \/>\napt-get install vim screen tightvncserver mc -y<\/p>\n<p>Ist man sich nicht sicher, ob man vom DHCP jedes mal die gleiche IP bekommen wird (nachdem die lease-time abgelaufen ist),<br \/>\ndann sollte auf jeden Fall eine fixe IP eingestellt werden. (Ausserhalb des DHCP IP Ranges, ebenfalls im Router nachzuschaun) :<br \/>\nvi \/etc\/network\/interfaces<\/p>\n<p>auto lo<br \/>\niface lo inet loopback<\/p>\n<p>auto eth0<br \/>\niface eth0 inet static<br \/>\n address 192.168.1.2<br \/>\n netmask 255.255.255.0<br \/>\n gateway 192.168.1.1<br \/>\n#pre-up iptables-restore <\/etc\/network\/iptables\n#pre-up ip6tables-restore <\/etc\/network\/ip6tables\n\nBei den neueren Raspbian Versionen (ab Jessie) bekommt man trotzdem (zus\u00e4tzlich) eine IP via DHCP.\nDas wird so abgestellt :\n service dhcpcd stop\n systemctl disable dhcpcd\n update-rc.d -f dhcpcd remove\n\n\n Danach noch ein paar Name-Server eintragen :\necho \"nameserver 8.8.8.8\" >> \/etc\/resolv.conf<br \/>\necho &#8222;nameserver 8.8.4.4&#8220; >> \/etc\/resolv.conf<br \/>\n Das mit den Name-Servern ist aber leider nicht Reboot-Resisdent.<br \/>\n -> Am besten in die \/etc\/rc.local vor dem &#8222;exit 0&#8220; einbauen.<\/p>\n<p> Damit werden die am haeufigsten beschriebenen Verzeichnisse in eine RAMDisk gelegt :<br \/>\necho &#8222;tmpfs    \/tmp    tmpfs    defaults,noatime,nosuid,size=100m    0 0&#8220; >> \/etc\/fstab<br \/>\necho &#8222;tmpfs    \/var\/tmp    tmpfs    defaults,noatime,nosuid,size=30m    0 0&#8220; >> \/etc\/fstab<br \/>\necho &#8222;tmpfs    \/var\/log    tmpfs    defaults,noatime,nosuid,mode=0755,size=100m    0 0&#8220; >> \/etc\/fstab<br \/>\necho &#8222;tmpfs    \/var\/run    tmpfs    defaults,noatime,nosuid,mode=0755,size=2m    0 0&#8220; >> \/etc\/fstab<\/p>\n<p> Das hat nicht nur den Vorteil, dass die SD Karte kaum mehr verschleissen wird; ausserdem wird der PI<br \/>\ndadurch recht unempfindlich gegen Stromausfaelle, da ja kaum mehr Dateien schreibend geoeffnet sind.<br \/>\n(zumindes nicht auf der Karte). Log-Files sind halt dann weg&#8230; (!auch bei einem ordnungsgemaessen reboot!)<\/p>\n<p>Anm.: hat man das gemacht, kommt es bei einigen Diensten zu Problemen.<br \/>\nz.B. apache startet nach einem reboot nicht mehr (obwohl man es ordnungsgemaess installiert hat, und es vor<br \/>\n dem Reboot auch problemlos funktioniert hat).<br \/>\nDer Grund dafuer ist ganz einfach :<br \/>\nDas Verzeichnis \/var\/log\/apache2 wird bei der installation angelegt, aber NICHT bei einem Reboot.<br \/>\nAbhilfe :<br \/>\nvi \/etc\/init.d\/apache2<br \/>\n\/start)<br \/>\nund direkt danach :<br \/>\n                mkdir -p \/var\/log\/apache2<\/p>\n<p>Dann kann man &#8211; ganz einfach &#8211; mit :<br \/>\n&#8222;service apache2 start&#8220;<\/p>\n<p>testen, ob es wieder klappt.<\/p>\n<p>Update !!!!!!<\/p>\n<p>Beim Raspbian Jessie sind per default schon einige Verzeichnisse als RAMDisk gemountet.<br \/>\nDa darf nur mehr \/var\/log und \/tmp in die fstab eingetragen werden !!!<br \/>\nDas ist natuerlich z.B. bei einem Upgrade unbedingt zu beachten !!<\/p>\n<p>Random Number Generator<\/p>\n<p> modprobe bcm2708-rng<br \/>\n echo &#8222;bcm2708-rng&#8220; >> \/etc\/modules<\/p>\n<p>ssh mit ROOT<br \/>\n Es ist zwar ein tolles Feature, dass man sich als &#8222;root&#8220; per ssh nicht einloggen kann,<br \/>\n sondern erst nach dem Login z.B. via &#8222;sudo -i&#8220; den user wechselt, allerdings hat das<br \/>\n (solange der PI sowieso nicht via oeffentlicher IP aus dem Inernet erreichbar ist)<br \/>\n und natuerlich, solange man den &#8222;pi&#8220; &#8211; user weiterverwendet keinerlei Sicherheitsvorteile.<br \/>\n Das Schaltet man ab mit:<\/p>\n<p>In der \/etc\/ssh\/sshd_config<\/p>\n<p> PermitRootLogin without-password<br \/>\nAendern in :<br \/>\n PermitRootLogin yes<\/p>\n<p>service ssh restart<\/p>\n<p>ssh ohne DNS<br \/>\n Dauert es recht lange (ca. 5 Sekunden) zwischen Username und Passwort Abfrage beim Login via ssh,<br \/>\n dann liegt es meisst an einem DNS-Feature.<br \/>\n Um das abzustellen :<\/p>\n<p>echo &#8222;UseDNS no&#8220; >> \/etc\/ssh\/sshd_config<br \/>\nservice ssh restart<\/p>\n<p>PI Nachteile :<\/p>\n<p>*) Fehlende Echtzeit Uhr (da gaebe es allerdings was zum Basteln&#8230; evtl. auch mit DCF77 ?!?)<br \/>\n*) Fehlende SATA Anschluesse<br \/>\n*) LAN nur 100MBit (und intern nur via USB angeschlossen) -> hohe CPU Last !!<br \/>\n*) Stromversorgung via Micro-USB Netzteil (damit sind die 4 USB Anschluesse des B+ und B2 nur recht eingeschraenkt nutzbar)<br \/>\n*) KEIN GBitLAN\/KEIN USB3 !!<br \/>\n*) MicroSD (geht aber trotzdem recht zuverlaessig) besser waere aber sicher ein int. 4 oder 8 GB Flash<br \/>\n   oder alternativ : 2 Einschuebe, mit denen man ein RAID machen kann !!!<br \/>\n*) &#8222;Bootloader&#8220; auf einer FAT (!!!!) Partition -> ging zumindest zu Anfangszeiten schon mal &#8222;kaputt&#8220; !!<br \/>\n   ist DAS im Jahre 2015 notwendig ?!?<\/p>\n<p><iframe style=\"width:120px;height:240px;\" marginwidth=\"0\" marginheight=\"0\" scrolling=\"no\" frameborder=\"0\" src=\"\/\/ws-eu.amazon-adsystem.com\/widgets\/q?ServiceVersion=20070822&#038;OneJS=1&#038;Operation=GetAdHtml&#038;MarketPlace=DE&#038;source=ac&#038;ref=qf_sp_asin_til&#038;ad_type=product_link&#038;tracking_id=wwwwalterschl-21&#038;marketplace=amazon&#038;region=DE&#038;placement=B00T7OHE9A&#038;asins=B00T7OHE9A&#038;linkId=&#038;show_border=true&#038;link_opens_in_new_window=true\"><br \/>\n<\/iframe><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Muss man einen Raspberry PI neu aufsetzen, dann stellen sich sofort immer wieder ein paar grundlegende Fragen. z.B.: &#8222;Brauch ich Monitor, Maus, etc. dafuer ?&#8220; Antwort : Nein. Braucht man nicht. Zumindest nicht ab Raspbian Jessie. 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